Die Konferenz zur Zukunft Europas endete am 9. Mai 2022 mit einer großen Feier in Straßburg. Als sie im Frühjahr 2024 begann, sagten die Verantwortlichen, dass es sich um ein großes demokratisches Ereignis handeln würde, bei dem alle Europäer ihre Meinung äußern könnten und dessen Vorschläge für die künftigen Entscheidungen der Europäischen Union von Bedeutung sein würden.
Was bleibt davon übrig? Fast nichts, und die Spuren dieser Konferenz verschwinden. Es gab die Website https://futureu.europa.eu, aber sie ist verschwunden, und nur einige Teile davon sind in Archiven erhalten geblieben. Auf dieser Konferenz war die erste Etage eine „mehrsprachige Plattform”, deren Bericht die Bedeutung der Sprachen für die Europäer (und die Bedeutung von Esperanto) aufzeigte, aber der Bericht war nur auf Englisch verfügbar.
Soziale Netzwerke sind ein Strom von Informationen, „Hörensagen“ und Klatsch. Es ist schwierig, Fakten von Fiktion zu unterscheiden, und Regierungen sind besorgt über die schnelle Verbreitung von Falschinformationen in Facebook, Tiktok, X/Twitter und anderen Plattformen.
Das Europäische Parlament hat Anfang 2025 eine Umfrage zu diesen Kommunikationswerkzeugen organisiert.
Nach dem Austritt Großbritanniens ist die Europäische Union nun ein „Europa der 27”, mehrere Länder sind offizielle „Beitrittskandidaten”. Wünschen sich die Europäer eine Erweiterung der EU um die Türkei, Serbien, Moldawien, die Ukraine und andere Länder?
Tatsächlich gehen die Meinungen je nach Land auseinander.